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losophie, die Denk - und Lebensweise der anmnthige»Griechen und der üppigen Römer, war ein Feld vonKenntnissen, welches einen ihm ganz geläufigen Thcilseiner Licblingserinnernngcn und seines angcnchmfienSinnens ansmachtc. Er hatte seinen Geist an demPaktolus des Altcrthnms gesättigt - und die Gold-körner kamen mit jeder Welle den klassischen Tmolnsherab. Diese, oft so nutzlose, Bekanntschaft mit denDodtcn, hat einen unaussprechlichen Reiz, wenn mansic an die Orte mitbringt, wo die Tobten gelebt haben.Wir fragen in Highgate-Hill Nichts »ach den Alten —aber in Bajä, Pompeji, bei dein Birgilischcn Hadessind die Alten eine Gesellschaft, nach deren vertranterBekanntschaft wir dürste». Welch' ein Cicerone warfür die lebendige und wißbegierige Französin ErnstMaltravcrs! Wie begierig horchte sic seinen Erzäh-lungen von einem Leben, verfeinerter als das in Paris!von einer Civilisation, wie sic die Welt nicht wiedersehen wird - mm misnx, denn sic war im innerstenGrunde faul, obgleich dem äußern Anschein und derFarbe nach höchst glanzend. Jene kalten Namen undwesenlosen Schatten, über welchen Fran von St. Vcn-tadonr-in dürren GcschichtSskizzcn zu gähnen gewohntgewesen war, empfingen jetzt durch Maltravcrs Bered-samkeit den Hauch des Lebens -- sic glühten und be-wegten sich — sie hielten Feste und Pflogen der Liebe --waren weise und thöricht, lustig und traurig wie le-bende Wesen. Andererseits lernte Maltravcrs tausendneue Geheimnisse ans der wirklichen Welt der Gegenwart,