Druckschrift 
2 (1838)
Entstehung
Seite
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den Zauber, welcher das Ergcbniß ist von natürlicherVornehmheit, durch Bildung und Gewohnheit bis zumhöchsten Grad der Feinheit gesteigert. Sic sah ans,sie bewegte sich als große Dame, wie wenn dieNatnr^von dem Genius des hohen Standes angcleitctworden wäre, sic gerade so zu gestalten. Sic stammtevon einem der erlauchtesten Häuser Frankreichs; hattemit sechzehn Jahren einen Mann von gleich guterGeburt, aber alt, abgeschmackt und pompös, gchci-rathct mehr eine Carikatur als ein Bild von dergroßen französischen Noblesse, die jetzt beinahe, wonicht ganz, ansgcstvrbcn ist. Aber ihre Tugend warohne einen Flecken was die Einen von ihrem Stolz,die Andern von ihrer Kälte hcrlcitctcn. Ihr Geistund Witz war rasch und hofmäßig, lebhaft, aber ge-messen; denn ihre französische Vornehmheit war garsehr verschieden von der lethargischen und schweigsamenRegungslosigkeit der Engländerinnen. Alle schweigsamenLeute können sich den Schein des konventionellen An-stands geben. Ein Stallknecht hcirathctc eine reicheDame; er fürchtete den Spott der Gäste, die seinneuer Stand bei Tisch versammelte ein OrfordcrGeistlicher gab ihm den guten Nath:Tragen Siceinen schwarzen Nock und halten Sic das Maul!"Der Stallknecht befolgte den Fingerzeig und gilt fort-dauernd für einen der gentlemanmä'ßigstcn Leute inder Grafschaft. Das Gespräch ist der Prüfstein derwahren Feinheit und zarten Grazie, welche das Idealder geistigen Wohlanständigkcit an einem Hofe ans-