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den Zauber, welcher das Ergcbniß ist von natürlicherVornehmheit, durch Bildung und Gewohnheit bis zumhöchsten Grad der Feinheit gesteigert. Sic sah ans,sie bewegte sich als große Dame, wie wenn dieNatnr^von dem Genius des hohen Standes angcleitctworden wäre, sic gerade so zu gestalten. Sic stammtevon einem der erlauchtesten Häuser Frankreichs; hattemit sechzehn Jahren einen Mann von gleich guterGeburt, aber alt, abgeschmackt und pompös, gchci-rathct — mehr eine Carikatur als ein Bild von dergroßen französischen Noblesse, die jetzt beinahe, wonicht ganz, ansgcstvrbcn ist. Aber ihre Tugend warohne einen Flecken — was die Einen von ihrem Stolz,die Andern von ihrer Kälte hcrlcitctcn. Ihr Geistund Witz war rasch und hofmäßig, lebhaft, aber ge-messen; denn ihre französische Vornehmheit war garsehr verschieden von der lethargischen und schweigsamenRegungslosigkeit der Engländerinnen. Alle schweigsamenLeute können sich den Schein des konventionellen An-stands geben. Ein Stallknecht hcirathctc eine reicheDame; er fürchtete den Spott der Gäste, die seinneuer Stand bei Tisch versammelte — ein OrfordcrGeistlicher gab ihm den guten Nath: „Tragen Siceinen schwarzen Nock und halten Sic das Maul!"Der Stallknecht befolgte den Fingerzeig und gilt fort-dauernd für einen der gentlemanmä'ßigstcn Leute inder Grafschaft. Das Gespräch ist der Prüfstein derwahren Feinheit und zarten Grazie, welche das Idealder geistigen Wohlanständigkcit an einem Hofe ans-