würden. Nein, nein! meine Jakobiner selbst werden stumpfund blind ! Aber sie haben ein Weib verhaftet!"
„Eines Weibes Hand hat Marat erdolcht," sagte St.Inst. RobeSpierre blieb plötzlich stehen und athmete schwer.
„St. Just," sagte er, „wenn diese Gefahr vorüber,wollen wir das Reich des Friedens gründen. Häuser undGärten für die Alten sollen abgesondert angelegt werden.David zeichnet schon die Säulengänge.-Tugendhafte Män-ner sollen ernannt werden zu Lehrern der Jugend. AllesLaster und alle Unordnung sollen nicht auSgerottet, nein,nein! nur verbannt werden! Wir dürfen noch nicht ster-ben, die Nachwelt kann uns noch nicht richtig bcurtheilen,bis unser Werk vollendet ist. Wir haben das höchste Wesenwieder zurückgesührt; wir müssen jetzt diese verdorbeneWelt wieder umgestalten. Alles soll Liebe und Brüder-schaft werden; und — ha! Simon! Simon! — halt!Euer» Bleistift, St. Just!" Und RobeSpierre schriebhastig. „Dieß an den Bürger Präsidenten Dumas. Machschnell, Simon! Diese achtzig Köpfe müssen morgenfallen — morgen, Simon! Dumas wird ihr Verhör umeinen Tag beschleunigen. Ich will an Fouquier Tinville,den öffentlichen Ankläger, schreiben. Wir treffen uns beide» Jakobinern heute Abend, Simon; dort wollen wirden Convent selbst denunciren! dort wollen wir die letztenFreunde der Freiheit und Frankreichs um uns versam-meln.^
Ein Jauchzen, ward in einiger Entfernung hinterihnen gehört: Vive la regubligne!