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Stimme antwortete, keine Hand sich gegen ihn erhob,—kein Günstling selbst des Tyrannen rief: „Verhaftet denVerräther!" In dieser Ungestraftheit lasen die Menschen,wie in einem Buche, daß das Volk den Mann des Blutesverlassen hatte.
Nur Einmal sprang ein trotziger, schwarzer Jako-biner auf vom Tische, an dem er, tüchtig zechend, saß,trat auf den Unbekannten zu, und sagte: „Ich nehme Dichfest im Namen der Republik!"
„Bürger Aristides," antwortete der Fremde flü-sternd, „geh in die Wohnung RobeSpierre's; er ist nichtzu Hause, und in der linken Tasche der Weste, die er nochnicht ganz vor einer Stunde ausgezogen, wirst Du einPapier finden; wenn Du das gelesen, komm wieder. Ichwill Dich erwarten; und wenn Du dann noch Lust hast,mich zu verhaften, will ich Dir ohne Gegenwehr folgen.Betrachte jetzt diese finstere» Stirnen! — rühre mich jetztan, so wirst Du in Stücke gerissen!"
Dem Jakobiner war, als müßte er wider Willen ge-horchen. Er ging murrend fort; er kehrte wieder; derFremde war noch da; „millo tonnerres," sagte er zu ihm,„ich danke Dir; der feige Schelm hat'Meinen Namenauf seiner Liste für dis Guillotine."
Damit sprang der Jakobiner Aristides auf den Tisch,und ^brüllte: „Tod dem Tyrannen!"