Druckschrift 
6 (1842)
Entstehung
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Stimme antwortete, keine Hand sich gegen ihn erhob,kein Günstling selbst des Tyrannen rief:Verhaftet denVerräther!" In dieser Ungestraftheit lasen die Menschen,wie in einem Buche, daß das Volk den Mann des Blutesverlassen hatte.

Nur Einmal sprang ein trotziger, schwarzer Jako-biner auf vom Tische, an dem er, tüchtig zechend, saß,trat auf den Unbekannten zu, und sagte:Ich nehme Dichfest im Namen der Republik!"

Bürger Aristides," antwortete der Fremde flü-sternd,geh in die Wohnung RobeSpierre's; er ist nichtzu Hause, und in der linken Tasche der Weste, die er nochnicht ganz vor einer Stunde ausgezogen, wirst Du einPapier finden; wenn Du das gelesen, komm wieder. Ichwill Dich erwarten; und wenn Du dann noch Lust hast,mich zu verhaften, will ich Dir ohne Gegenwehr folgen.Betrachte jetzt diese finstere» Stirnen! rühre mich jetztan, so wirst Du in Stücke gerissen!"

Dem Jakobiner war, als müßte er wider Willen ge-horchen. Er ging murrend fort; er kehrte wieder; derFremde war noch da;millo tonnerres," sagte er zu ihm,ich danke Dir; der feige Schelm hat'Meinen Namenauf seiner Liste für dis Guillotine."

Damit sprang der Jakobiner Aristides auf den Tisch,und ^brüllte:Tod dem Tyrannen!"