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und der Ton seiner Stimme schon drang an'S Herz —„Euer Diener ist aus der Straße verhaftet worden. Ichhabe Euch und Eurer künftigen Gattin das Leben gerettet.Ich bringe Euch diesen Brief von Therese de Fontenai."
Tallien öffnete mit zittenider Hand den Brief undlas: „Soll ich Dich immer vergebens anflehen? Immerund immer wiederhole ich: .Verliere lehne Stunde Zeit,wenn Dir mein und Dein Leben lieb ist. Mein Verhörund meine Hinrichtung sind auf den dritten Tag von heutean festgesetzt — den zehnten Thermidor. Schlage, sö länger-es noch Zeit ist — schlage das Ungeheuer! Du hast nochzwei Tage. Wenn Du mich im Stich läßst, wenn Duzögerst — so fleh mich zum letzten Mal, wenn ich unterDeinen Fenstern vorbeikomme auf dem Weg zur Guillo-tine."
„Ihr Verhör wird Zeugniß und Beweis gegen Euchliefern," sagte der Fremde. „Ihr Tod ist der Herold desEurigen. Fürchtet den Pöbel nicht — der Pöbel hätteEuren Diener gern befreit! Fürchtet RobeSpierre nicht— er liefert sich Euch selbst in die Hände. Morgen kommter in den Eonvent — morgen müßt Ihr den letzten Wurfthun um seinen Kopf oder den Eurigen!"
„Morgen kommt er in den Convent. Und Wer sepdIhr, daß Ihr so genau wißt, was doch mir verborgen ist?"
„Ein Mann wie Zhr, der das Weib, das er liebt,retten möchte."
Ehe sich Tallien von seiner Ueberraschung erholenkonnte, war der Fremde fort.
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