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Plötzlich öffnete Einer der Jakobiner die Thüre, nä-herte sich Robcspierre, und flüsterte ihm den NamenGuerin zn. * Bei diesem Namen fuhr-, der Kranke auf, ,als ob in diesem Wort neues Leben wäre.
„Meine gütige Freundin," sagte er zu der Margutsln,„verzeihe mir! Ich muß mich Deiner zärtlichen Sorgeberauben. Frankreich ruft mich. Ich bin nie krank, wennich Meinem Vaterlande dienen kann!"
Die alte Margniffn schlug die Auge» zum Himmelauf und murmelte: „guol anxo!"
NobeSpierre winkte ungeduldig mit der Hand; unddie Alte tätschelte ihn mit einem Seufzer auf seine blaffeWange, küßte seine Stirne, und entfernte sich in allerUnterwürfigkeit. Im nächsten Augenblick stand der lächeln-de, nüchtern aussehende Mann, den wir oben beschrieben,fich tief verbeugend vor dem Tyrannen. Und wohl durfteRobespterre Einen der schlauesten und feinsten Diener undBeförderer seiner Gewalt willkommen heißen — Einen,auf den er mehr baute, als auf die Clubs seiner Jakobi-ner, die Zungen seiner Redner, die Bayonette seinerHeere; Guerin, der berühmteste seiner Horcher, — derforschende, spürende, allgemeine » allgegenwärtige Spion,der wie ein Sonnenstrahl durch Spalten und Ritzen kroch,und ihm Nachrichten brachte nicht blos von den Hand-lungen, sondern auch von den Herzen der Menschen!
* lieber die Spionerie-, zu welcher Guerin verwendet wurde,vcrgl. die nicht veröffentlichten Papiere u. s. w. V. I. k. 388.di. XXVIII.
Bnlwer'S Romane. 6.
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