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ter und immer weiter entzog sich das rasche Boot seinemBlicke, bis cs endlich, als ein kaum mehr sichtbarer Punkt,an dem Schiff anlangtc, welche regungslos in dem Herr,liehen Meerbusen lag. In diesem Augenblick erhob sich,wie durch einen Zauber, mit einem fröhlichen Säuseln derspielende, erfrischende Wind; und Glpndon wandte sichgegen Mejnour und brach das Schweigen:
„Sage mir (wenn Du in der Zukunft lesen kannst),sage mir, daß ihr Loos heiter sehn wird, und daß ihreWahl wenigstens weise ist?"
„Mein Zögling!" antwortete Mejnour, mit einerStimme, deren Ruhe ganz zu den erkältenden Wortenpaßte, „Dein erstes Bestreben muß sehn, alle Deine Ge-danken, Deine Gefühle und Sympathien von Andern abzu-ziehen. Die Elementarschule der Weisheit ist, daß DuDein Selbst, und Dein Selbst allein, zu Deinem Stu-dium und zu Deiner Welt machst. Du hast über DeineLaufbahn entschieden; Du hast der Liebe entsagt: Du hastReichthnm, Ruhm und den gemeinen Prunk der Machtverschmäht. Was sind Dir nun die Menschenkinder all«?Dein Vermögen zu vervollkommnen, Deine Gefühle zukoncentriren muß hinfort Dein einziges Ziel sehn."
„Und wird Glück das Ende davon sehn?"
„Wenn es ein Glück gibt," antwortete Mejnour, „somuß cS seinen Mittelpunkt in einem Ich haben, dem jedeLeidenschaft unbekannt ist. Aber Glück ist der letzte Zu-stand des Seyns; und. bis jetzt stehst Du noch an derSchwelle des ersten."
Wie Mejnour sprach, breitete das ferne Schiff seineSegel dem Winde aus und dntfernte sich langsam den«offenen Meere zu. Glyndon seufzte; und der Jünger undder Meister begaben sich nach der Stadt zurück.