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ganze HauS ertönen von dem Namen Gianetta, aber nichteinmal ein Echo antwortete. Endlich, als er mit Wider-streben die öde stehende Wohnung verließ, sah er Gianettaauf der Straße gegen sich kommen. Die arme Alte stießeinen Freudenschrei aus, als sie ihn erblickte; aber zuihrer beiderseitigen Bctrübniß hatte Keines dem Andernfröhliche Botschaft oder befriedigende Aufklärung mitzu-theilcn. Gianetta war in der vorigen Nacht aus ihremSchlaf aufgeweckt worden durch ein Getöse unten in denZimmern; aber bis sic sich das Herz faßte, hinnnterzu-steigen, war Niola fort! Sie fand an der Thüre außendie Spuren von Gewalt; und Alles, was sie seither inder Nachbarschaft in Erfahrung hatte bringen können,war: daß ein Lazzarone von seinem nächtlichen Schlafplatzauf der Chiaja aus im Mondschein einen Wagen, welchen
er als dem Fürsten von-zugehörend erkannte, etwa
um die erste Stunde des Morgens auf dieser Straße hattehin und zurück fahren sehen. Glyndon, nachdem er ausden verwirrten Worten und dem gebrochenen Schluchzender alten Amme die Hauptpunkte dieses Berichts errathen,verließ sie rasch und begab sich nach dem Palaste Zano-ni'S. Hier wurde ihm gesagt, der Signor seh zu dem
Bankett des Fürsten von-gegangen und werde erst
spät heimkommen. Glyndon stand regungslos vor Ver-wirrung und Verdruß da; er wußte nicht was glauben,oder wie handeln. Selbst Mervale war nicht bei der Hand;ihm zu rathen. Sein Gewissen machte ihm bittere Vor-würfe. Er hatte die Macht gehabt, die Geliebte zu retten.