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donS beantwortete, und ihre Verwunderung, daß er neue-rer Zeit in seiner Aufmerksamkeit hinter den Cvuliffen sonachlässig geworden, falsch aus, und sie erschöpfte alle ihrepanegyrischen Kräfte im Preise des vermeintlichen Ge-genstandes des Seufzers. „Und dann auch," sagte sie,„wenn sich sonst Nichts gegen den andern Signor einwen-den ließe, so ist schon das genug, daß er im Begriffesteht, Neapel zu verlassen."
„Neapel zu verlasse» ! — Zanoni?"
„Ja, Liebchen! Wie ich heute über den Molo ging,war ein Volkshausen um einige ausländisch auSschendeMatrosen versammelt. Sein Schiff ist diesen Morgensan-gekommen und ankert in der Bucht. Die Matrosen sagen,sie seyen bereit, mit dem ersten Wind abzusegeln, sienahmen frische Vorräthe ein. Sie —"
„Verlaß mich Gianetta! Verlaß mich!"
Die Zeit war schon nicht mehr, wo das Mädchenihr Vertrauen der Gianetta schenken konnte. Ihre Ge-danken waren schon zu dem Punkte gelangt, wo das Herzvor allem Vertrauen zurückbebt, und fühlt, daß es nichtbegriffen werden kann. Jetzt allein im Hauptgemach desHauses ging sie in diesem engen Raume mit zitternde»und unruhigen Schritten auf und ab; sie erinnerte sich andie fürchterliche Bewerbung NicotS, an den kränkendenSpott Glyndons, und sie fühlte sich krank am Herzen beider Erinnerung an die hohlen BeifallSbezeugungen, die,der Schauspielerin, nicht dem Weibe geltend, sie nur derBeschimpfung und Schmach aussetzten. In diesem Zimmer