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mit einem leisen Ausdruck von Verachtung aus seinerStirne.
„Für mich nicht; aber für Glyndon?"
„Gefahr von mir? Ach, vielleicht habt Ihr Recht!"
„Reitet weiter, mein lieber Mervale," sagte Glpn-don; „ich hole Euch ein, ehe Ihr das Hotel erreichthabt."
Mervale nickte, pfiff, und setzte sein Pferd in eine ArtPaßgang.
„Jetzt Eure Antwort — schnell!"
„Ich habe mich entschieden. Die Liebe zu Viola istans meinem Herzen entschwunden. Meine Bewerbung istzu Ende."
„Ihr habt Euch entschieden!"
„Ja; und jetzt meine Belohnung!"
„Deine Belohnung! Gut, vor dieser Stunde mor-gen soll sie Dich erwarten."
Zanoni ließ seinem Pferde den Zügel: es sprengtemit einem Satze davon; die Funken stoben unter seinenHufen, und Roß und Reiter verschwanden in dem Schat-ten der Straße, ans welcher sie hervorgekommen waren.
Mervale war überrascht, seinen Freund eine Minute,nachdem sie sich getrennt, wieder an seiner Seite zu sehen.
„Was ist zwischen Euch »nd Zanoni vorgegangen?"
„Mervale, fragt mich heute Nacht Nichts; ich binin einem Traume."
„Ich wundere mich nicht darüber, denn ich selberbin wie im Schlaf. Laßt uns weiter reiten."