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das Weib, das zu erlangen ich, bis ich Dich sah, einerWelt Trotz geboten hätte."
„Ich bitte Dich, überlege cs wohl; auf der einenSeite Viola, eine ruhige Häuslichkeit, ein glückliches undheiteres Leben. Auf der andern Seite ist Alles Dunkel-heit— Dunkelheit, die selbst meine Augen nicht zu durch-dringcn vermögen."
„Aber Du hast mir gesagt, wenn ich Viola heirathe,müsse ich mich mit dem alltäglichen Dascyn begnügen;— wenn ich sie ausschlage, so ist es, weil ich nach Dei-ner Einsicht und Deiner Macht trachte."
„Eitler Mann! Einsicht nnd Macht sind nicht Glück!"
„Aber besser als Glück! Sprich! Wenn ich Violaheirathe, willst Du mein Meister, mein Führer seyn?Sag mir dies zu, und ich bin entschlossen!"
„Es wäre unmöglich."
„Dann entsage ich ihr! Ich entsage der Liebe. Ichentsage dem Glück. Willkommen Einsamkeit — willkom-men Verzweiflung, wenn sie die Pforten zu Deinem dun-keln und erhabenen Geheinnüß sind."
„Ich will jetzt nicht Deine Antwort annchmen. Vorder letzten Stunde der Nacht sollst Du mir sie geben inEinem Wort: Ja, oder Nein. Bis dahin lebe wohl!"
Zanoni winkte mit der Hand; und rasch hinabstei-gend ward er nicht mehr gesehen.
Glyndon kam wieder zu seinem ungeduldig warten-den, verwunderte» Freund; aber als Mervale ihm insGesicht schaute, sah er, welche große Veränderung hier