Schranke — zwischen seinen Zufluchtsort nnd die Mög-lichkeit der Flucht. Da stand ersetzt, der Weg abwärtsabgcschnittcn, ohne eine andere Wahl, als wieder denKrater hinan zu klimmen, und von dort, ohne einen Füh-rer nnd eine Spur, sich einen ander» Pfad ;» suchen.
Einen Augenblick »erließ ihn der Muth ; er rief inVerzweiflung, und mit jener sich überschreicndcn Stimme,die man nie weit hört, dem Führer — Mervale zu, siesollten umkchren, ihm zu helfen.
Keine Antwort erfolgte; und der Engländer, so aufseine eigenen Kräfte angewiesen, fühlte seinen Geist undseine Energie im Angesicht der Gefahr wachsen. Er kehrteum, und wagte sich so weit den Krater hinauf, als dieschädliche Ausdünstung gestatten wollte; daun schauteerhinab nnd suchte sich mit sorgfältigem Bedacht einen Pfadoorzuzcichncn, auf welchem er die oon dem Feuerstromeingeschlagene Richtung zu oermeidc» hoffte, und schrittdann fest und rasch über die zusammenflürzenden und hei-ße» Schichten nnd Schollen hin.
Er hatte etwa fünfzig Schritte gemacht, als erplötzlich Halt machte; ein unaussprechlicher und unerklär-licher Schauer, wie er bisher in all seiner Gefahr nichtempfunden hatte, übersiel ihn. Er zitterte an allen Glie-dern — seine Muskeln versagten ihm den Dienst — erfühlte sich gleichsam gelähmt und vom Todeshauch an-gewcht. Der Schauer war, wie ich sagte, unerklärlich,denn der Pfad schien sicher und ohne Hinderniß. DasFeuer oben und hinten brannte hell und weithin; und die