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ganzen GemütheS, welchen Nicols Worte veranlaßt hat-ten, so daß sie sich selbst verachtete, ihre erhabenen Träumeihr vergiftet waren, sie an der Zukunft verzweifelte undihrem ganzen Ideal mißtraute — vielleicht, sage ich,hätte er, indem er ihr die Selbstachtung wieder gegeben,hätte er ihr Vertrauen gewonnen und am Ende ihre Liebesich erworben. Aber, gegen die Stimme seiner edlerenNatur, erhoben sich bei dieser plötzlichen Frage alle jeneZweifel, welche, wie Zauoni so richtig bemerkt, die wah-ren Feinde seiner Seele waren. Sollte er sich so plötzlichin einer Schlinge fangen lassen, welche Betrüger vielleichtseiner Leichtgläubigkeit gestellt hatten? War sic nicht viel-leicht angewiesen, den Augenblick zu ergreifen, um ihmeine Zusage abzunöthigen, welche die Klugheit bereuenmußte? Spielte nicht die große Schauspielerin einewohlüberlegte Rolle? Er wandte sich um, als diese Ge-danken, die Kinder der Welt, ihm durch die Seele gin-gen, denn er bildete sich im buchstäblichem Sinn ein,draußen das sarkastische Lachen Mervale'S zu hören. Auchtäuschte er sich nicht. Mervale ging vor dem Hause vor-über und Gianetta hatte ihm gesagt, sein Freund sehdrinnen. Wer kennt nicht die Wirkung von dem Lachender Welt? Mervale war die Personifikation der Welt.Die ganze Welt schien in diesen gellenden Tönen ihrenSpott und Hohn auSzuschütten. Er zog sich zurück —er wich scheu aus. Viola folgte ihm mit ernsten, unge-duldigen Augen. Endlich stotterte er heraus—: „Ver-langen Alle von Deinem Berufe, schöne Viola, die Hei-