Druckschrift 
3 (1842)
Entstehung
Seite
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seine Wohlfahrt zu der ihrigen beitragen. Aber die Zeitdrängt! Durch die mich umringenden Schatten sehe ichdie schwärzesten Gefahren sich um sie zusammcnziehen.Keine Wahl, als Flucht keine Rettung, als mit ihmoder mit mir! Mit mir! Der entzückende Gedanke, dieschreckliche Ucberzeugung! Mit mir! Mejnour, wunderstDu Dich darüber, daß ich sie vor mir retten möchte?Ein Augenblick in einem Jahrhunderte langen Lebeneine Schanmblase auf dem uferlose» Meere waö An-deres kann mir menschliche Liebe sepu? Und in dieserihrer köstlichen Natur, reiner, geistiger noch in ihrenjungen warmen Gefühlen, als je bisher die zahllosenBücher des Herzens, Geschlecht um Geschlecht, meineBlicke gcoffenbart haben ist doch ein tiefbegrabenesGefühl, das mich vor unvermeidlichem Weh warnt. Du»strenger und mitleidloser Hierophant Du, der Du fürunsere Brüderschaft jeden Geist zu gewinnen gesucht hast,der Dir nur recht hochsinnig und kühn schien selbst Duweißt» ans entsetzlicher Erfahrung, wie eitel die Hoffnungist» ans dem Herzen des Weibes die Furcht zu verban-nen. Mein Leben würde für sie Ein granscs Wunderscyn. Andrerseits, selbst wenn ich sie durch die Reichedes Schreckens zum Licht zu führen suchte, denke anden Hüter an der Schwelle, und schaudere mit mir vordem gräßlichen Wagestück! Ich habe gesucht, den Ehr-geiz des Engländers für die wahre Herrlichkeit seinerKnust zu begeistern; aber der rastlose Geist seines Ahn-herrn scheint noch in ihm zu flüstern, und ihn zu den