Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
138
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Kammern flackernd, ans trübe Dinge den trüben Strahlergoßen, und sich Sterne zu seyn dünkten!

Monate Jahre verstrichen Fanny zählte drei-zehn Jahre, als eine neue Aera in ihrem Daseyn anbrach.Mrs. Borer hatte nie ihre erste Abneigung gegen Fannyüberwunden. Ihre Behandlung des armen Mädchens warimmer hart und oft grausam. Aber Fanny klagte nicht;und da MrS. Borer im Gegenwart Simons sich immerschmeichelnd und liebkosend gegen sie anstellte, ahnte deralte Mann nie die Drangsale, die seine vermeintlicheEnkelin durchmachte. Es waren vor einigen Jahren nach-theilige Gerüchte in der Vorstadt gegangen über dasBerhältniß zwischen dem Herrn und der Haushälterin;und die flotte Kleidung der Letzter«, etwas Keckes in ihremBlick und Wesen, und gewisse Sagen, daß ihre Jugendnicht eben der Vesta geweiht gewesen, bestärkten den Ver-dacht. Der einzige Grund, warum wir von der Falschheitdes Gerüchts nicht überzeugt sind, ist dieser: Simon Gaw-trey hatte die früher« Thorheiten seines Sohnes so hartbeurtheilt und behandelt! Gewiß hatte jedenfalls dasWeib einen großen Einfluß über den Geizhals ausgeübtvor Fannys Ankunft, und sie hatte viel beigetragen, seineselbstsüchtige Härte gegen den unglücklichen William zustählen, lind ebenso gewiß hatte sie zuversichtlich auf dieErbschaft der Ersparnisse des Geizigen', wie groß oderklein sie nun seyn mochten, gerechnet, sobald es der Vor-sehung gefallen würde, seinen Tagen ein Ziel zu setzen.Sie wußte, daß Simon vor vielen Jahre» ein Testament