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„Ich werde mich immer verpflichtet fühlen für Alles, wasIhr für Fanny thun könnt."
„Fanny will Nichts von irgend Jemand sonst; Fannywill nur ihren Bruder haben."
„Das süße Kind! Ich fürchte, fie gewohnt sich nichtan mich. Wollt Ihr mich lieb haben, Miß Fanny?"
„Nein, packt Euch fort!"
„Pfui, Fanny! Du errinnerst Dich, Du mochtestmich Anfangs auch nicht leiden. Aber sie ist so gemüthvoll,Madame; sie vergißt eine ihr erwiesene Freundlichkeit nie."
„Ich will Alles, was ich kann, thun, sie zufrieden zustellen, Sir. lind also ist sie wirklich meines GebietersEnkelin?" Die Frau heftete bei diesen Worten ihren Blickso scharf auf Morton, daß dieser einige Verlegenheit em-pfand, und sich, ohne zu antworten, damit zn schaffen»lachte, Fanny zu liebkosen und zu trösten, in welcherjetzt ganz das Bewußtseyn des ihr bevorstehenden Jam-mers zu erwachen schien; denn obschon fie nicht weinte —sie weinte sehr selten — zitterte doch ihr zarter Körper —ihre Augen waren geschloffen — ihre Wangen, ihre Lip-pen sogar, weiß — und ihre zarten Händchen hatten festden Hals dessen umklammert, der sie jetzt an der Brust vonFremden lassen wollte.
Morton war tief bewegt. „Einen Kuß, Fanny, undvergiß mich nicht, bis wir uns wieder sehen!"
Das Kind drückte die Lippen an seine Wange, aberdiese Lippen waren kalt. Er setzte sie sanft auf den Bodennieder; sie stand stumm und widerstandslos da.