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traurig an einem trübseligen, rußigen Fenster stehen, dasauf die todten Mauern eines kleinen Hofes sah; MrS.Borer, an einem Tische sitzend, war beschäftigt einen Hutzu garniren; und an Fanny Fragen zu richten mit jenerzärtlichthuenden Diskantstimme, womit Leute, die nichtan Kinder gewohnt sind, sie gern aureden.
„Und also, meine Liebe, man hat dich nie lesen undschreiben gelehrt? Du bist kläglich vernachläßigt worden,armes Ding!"
„Wir müssen unser Bestes thun, das Versäumte nach-zuholen," sagte Morton eintrctend.
„Gerechter Gott, seyd Ihr es, Sir?" lind die Gou-vernante fuhr auf und machte eine tiefe Verbeugung; dennMorton, jetzt ganz als Gentleman gekleidet, war nachHaltung und Person wohl der Mann, gemeiner Leuterespektsvollen Blick auf sich zu ziehen.
„Ach, Bruder!" sagte Fanny, denn mit diesem Na-men hatte er sie angewiesen ihn zu nennen, — und sieeilte ans ihn zu. „Komm fort von hier — es ist hier häß-lich — es macht mich so kalt."
„Mein Kind, ich Hab' es Dir gesagt, Du mußtbleiben; aber ich hoffe Dich mit der Zeit wieder zu sehen.Wollt Ihr nicht freundlich seyn gegen dies arme Geschöpf,Madame? Verzeiht mir, wenn ich Euch vorigen Abendbeleidigt habe, und erweist mir den Gefallen, dies anzu-nehmen, zum Beweis, daß wir Freunde sind." Mit diesenWorten ließ er seine Börse in des Weibes Hand gleiten.