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„Eures guten Namens!" — denn Eugenie bedachtenicht, daß Blicke, nicht Worte ihren Stolz so empörthatten — „Eures guten Namens!" wiederholte er; undwie er sich im Zimmer umsah — die Toilette, den Vor-hang, die Vertiefung in der Wand, wo er verborgen ge-wesen, — Alles sah, was'das keuscheste Heiligthum eineskeuschen Weibes verrieth, welches, für einen Fremden zubetreten, beinahe so viel ist als es entweihen — da begriffer den Sinn ihrer Worte. „Eures guten Namens! —EuerMicthliug! Nein, Madame! nein!" lind mit diesenWorten erhob er sich. „Für mich kein solches Opfer! EureMenschenliebe soll Euch nicht so viel kosten! Heda! ichbin der Mann, den Ihr suchtet!" Und er schritt auf dieThüre zu.
Eugenie war tief erschüttert von dieser Antwort. Siesprang auf ihn zu — sie faßte ihn bei den Kleidern.
„Still! still! um Gottes willen, was wolltet Zhrthun? Meint Ihr, ich könnte je wieder glücklich sehn,wenn das Vertrauen, das Zhr in mich gesetzt, verrathenwürde? Scyd ruhig — verhaltet Euch still! Ich wußtenicht, was ich sagte. Es wird leicht seyn, den Mann zu ent-täuschen — später — wenn Zhr gerettet sehd. Und Zhrseyd unschuldig — nicht wahr?"
„Oh, Madame," sagte Morton, „von Grund meinerSeele sage ich es, ich bin frei — nicht von Armuth —Elend — Jrrthum — Schaam, aber frei vvn der Schuldeines Verbrechens. Möge der Himmel Euch segnen!" Undwie er ehrerbietig die auf seinen Arm gelegte Hand küßte.