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Blick über die Brüstung, und bemerkte, daß Einer derPolizeibeamten sich auf die furchtbare Brücke gewagthatte; er war Verfolgt — Entdeckung und Gefangenneh-mung schienen unvermeidlich. Er blieb stehen und athmeteschwer. Er, einst der voraussichtliche Erbe von solchemVermögen, der Gegenstand solcher verwöhnenden Liebe!er, der gehetzte Mitschuldige einer Bande von Scheusalen!das war der Gedanke, der ihn lähmte — die Schmach,nicht die Gefahr. Aber er war dem Verfolger voraus —er eilte weiter — er wandte sich um die Ecke — er hörteein Jauchzen hinter sich von drüben — der Polizeimannhatte die Brücke pasfirt— „Es ist bis jetzt nur Ein Mann!"dachte er, und seine Nüstern dehnten sich aus, und seineHände ballten sich krampfhaft, während er weiter schlüpfte,und jedes Fenster prüfte, wo er vorbetkam.
Während so Jugend und Kraft mit dem Gesetz umsLeben rang, war ganz in der Nähe der Tod geschäftigmit Drangsal und Krankheit.
In einer elenden Dachkammer schied ein Arbeiter,noch jung, von einer langwierigen Krankheit ergriffen, dieer sich durch die Ausübung seines Berufs zugezogen, lang-sam aus dieser Welt, in welcher über der Masse ihrerBewohner der Fluch Kains immerdar waltet. Dieser Marmhatte aus Liebe geheirathet, und sein Weib hatte ih»geliebt; und die Sorgen dieser frühen Heirath waren es,die ihn bis auf die Knochen verzehrt hatten. Aber deräußerste Mangel, wenn er lange dauert, verzehrt auch,die Liebe, wenn er sonst Nichts mehr zu verzehren findet.
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