Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
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wie unser Cousin uns Eine vorzustellen beabsichtigte. Be-denkt nur! er war der Nebenbuhler eines egioier! Ichhabe gehört, die Farce dieses Etablissements habe einseltsames äonoümont gehabt; aber ich konnte von Mon-sieur de Vaudcment nie die näher» Umstände herausbe-kommen. Er schämt sich der Sache, glaube ich."

Was für komische Professionen es doch in Parisgibt!" sagte Madame d'Anville;als ob die Leute nichtheirathen könnten, ohne sich auf einem Bureau nach einemGemahl nmzusehen, wie man Dienstboten sucht! Undalso hat das Etablissement aufgehürt? Und Ihr habt denschwarzen, wiidaussehendcn Jungen nichtssmehr gesehen,der Euch so auffiel und beschäftigte, daß Ihr ihn alsOriginal benütztet für die murilloartige Skizze des Jüng-lings in der Erzählung, die Ihr »ns Abends einmal vorKurzem vorlaset. Ach, Cousine, ich glaube, Ihr hattetEuch ein wenig in ihn vergafft; das vurcan de mariaxshatte für Euch so gut seine Verlockung, wie für unfernarmen Cousin!" Die junge Mntter sagte dies lachend undgleichgültig.

Pah!" antwortete Madame de Merville, ebenfallslachend; aber eine leichte Nüthe stog über ihre natürlicheBläffe.Aber ä xroxos von dem Vikomte. Ihr wißt, wiegrausam er sich benommen gegen seinen armen Jungenvon seiner englischen Gattin daß er ihn seit der Kind-heit nicht mehr gesehen daß er ihn in England in einSchule gethan hat; und das Alles, weil seine Eitelkeit derWelt nicht wissen kaffen will, daß er einen neunzehnjährigen