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4 (1841)
Entstehung
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gänzlich zu ihrer freien Verfügung stand, theils der Unter-stützung ihrer Verwandten, die nicht reich ivaren, theilsder Aufmunterung der Literatur, die sie kultivirte. Ob-gleich sie zurückbebte vor der Feuerprobe der Oeffentlichkeit,las sie doch ihre Gedichte und Entwürfe von Romanenihren Freunden vor, und sie besaß eine Beredsamkeit,die selten mit so großer Bescheidenheit gepaart ist. Sowar ihr Ruf, obwohl nicht von den Winden herumge-tragcn, doch groß in ihrem Kreise, und vermöge ihrerStellung, dem Vermögennnd vornehmen Tone nach, wardsie von ihren Verwandten als das Haupt der Familie be-trachtet; sie sahen sie an als toinino supoiioui'e und ihrRath galt beiihnen gleich einem Befehl. Eugenie de Mer-Lille war eine wunderbare Mischung von zugleich männli-chen und weiblichen Eigenschaften. Einerseits hatte sieeinen starken Willen, unabhängige Ansichten, einige Ver-achtung der Welt, und folgte ihren eignen Neigungenohne sklavische Rücksicht ans die Meinungen Anderer, aberauf der andern Seite war sic empfindlich, reizbar, roman-tisch, von weicher, liebevoller, wohlwollender GemüthSart.Ihr Besuch bei Mr. Lovc war, obwohl unklug, nicht min-der ihrem Charakter gemäß als ihre Mildthätigkeit gegendie Frau dcS Arbeiters; männlich und gleichgültig, woetwas Ercentrisches zu thun, eine Neugierde zu befriedigenoder ein Zweck weiblicher Diplomatie zu erreichen war» weiblich, zartfühlend und sanft, sobald ihr Wohl-wollen in Anspruch genommen, ihr Herz gerührt war.Sie war jetzt seit drei Jahren Wittwe, mithin fiebenund-