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bewaffnet," sagte Morton, die Hand an sein Messer legend.„Aber Ihr dürft mir Nichts zu Leide thnn, noch ich Euch;mit Blut befleckt, wie Ihr seyd, liebe ich Euch doch noch!Ihr habt mir Obdach und Brod gegeben; aber klagt michnicht an, daß ich jetzt meine Seele zu retten suche, so langes noch Zeit ist! — Soll meine Mxtter mich vergebens aufihrem Sterbebette gesegnet haben?"
Gawtrey trat zurück, und Morton ergriff, in plötz-licher Aufwallung, seine Hand.
,,OH! hört mich! — hört mich!" rief er in großerBewegung. „Verlaßt diese entsetzliche Bahn; Ihr seyddazu verrätherisch verlockt worden von Einem, der Euchnicht mehr betrügen noch schrecken kann! Verlaßt sie, undich will Euch nie verlassen! Um ihretwillen — um EurerFanny willen — haltet inne, wie ich , ehe der Abgrunduns verschlingt. Laßt uns fliehen! weit weg in die neueWelt — in jedes Land wo unsre Muskeln und Sehnen,unsre starken Arme und Herzen einen ehrlichen Markt fin-den. Menschen, nicht weniger verzweifelt als wir, habenstch schon auf ehrliche Weise emporgehoben. Nehmt sie.Eure Waise, mit. Wir wollen für sie arbeiten, wir Beide.Gawtrey, hört mich. Es ist nicht meine Stimme, die zuEuch spricht — es ist die Eures guten Engels!"
Gawtrey sank gegen die Wand zurück und seine Brustarbeitete schwer.
„Morton," sagte er mit erstickter und bebender Stim-me; „geht jetzt! Ueberlaßt mich meinem Schicksal! Ichhabe gegen Euch gefrevelt, schändlich gefrevelt. ES schienBulwer'S Romane, XVI, er