Druckschrift 
4 (1841)
Entstehung
Seite
54
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Samariter in seinen Armen empor, und weinte, indemer ihn küßte.

Die Mutter sah dies und stand auch auf. Sie legteihre Hand auf die seinige:Armer Junge! warum weintIhr? können wir Euch helfen?"

Nun schien es, Morton, als dieser Helle Schimmervon Menschlichkeit plötzlich durch die düstcrn Erinnerungenund Bilder seines vergangenen Lebens zuckte, als ob er vomHimmel käme, um sein Bestreben, sich mit seinem Schicksalauszusöhnen, zu billige» und zu sühnen.

Ich danke Euch," sagte er, indem er das Kind aufden Boden stellte und mit der Hand über die Augen fuhr,Ich danke Euch ja! Laßt mich unter Euch sitzen."Und er setzte sich hin, das Kind an seiner Seite, und nahman ihrem Mahle Theil und war lustig mit ihnen, derstolze Philipp! hatte er nicht angefangen, dasköst-liche Juwel" zu entdecken in demhäßlichen und giftigen"Unglück?

Der Handwerker, obgleich im Ganzen ei» muntererGesell, war doch nicht frei von aller Unzufriedenheit mitseiner Stellung, was bei dieser Classe ganz gewöhnlichist; aber er machte ihr nicht in Murren, sondern in Scher-zen Lust. Er machte satyrische Bemerkungen über die vor-beikommenden Wagen und Reiter, und auf dem Grase sichdehnend spottete er nach Herzenslust über Leute, die vor-nehmer waren als er.

Still!" sagte seine Frau plötzlich,da kommt Ma-dame de Mervilie!" und mit diese» Worten stand sie aus