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Asmodeus aller Orten : eine Erzählung
Entstehung
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immer verloren zu hoben, und mich von Dir verhöhntzu sehen. Da ward meine Eitelkeit gestachelt undich wußte, daß Du noch immer mich liebtest und ichbildete mir ein, ich könnte mich an Dir rächen, wennich einen Anderen ehelichte; als ich nun aber diesenAnderen sehen und anblicken und anlächeln mußteals ich den Tag der Verehelichung nun Heranrücken sah

und als ich dabei erwog, wie Du mir Alles inAllem gewesen wärest und nun fühlte, daß ich nim-mer und nimmer mit einem Anderen würde vereintleben können, nachdem ich Dich so innig und treu ge-liebt hatte da fühlte ich auch, daß ich allzusehr aufmeine Stärke gerechnet batte, und daß ich meinenMuth zu leben nicht länger aufrecht halten konnte.Das Leben hat nichts mehr für mich übrig gelassen;die Angst, die ich ausstehe, ist unerträglich, so Hab'ich endlich den Entschluß gefaßt, zu sterben. Dochdenke ja nicht, daß ich blos ein liebesieches Mädchenbin. O nein! ich bin mehr ich bin ein Rache hei-schendes Mädchen. Du hast mich verlassen, und ichkenne den Fehler, den ich beging, recht wohl; aber ichkann's nicht ertragen, daß Du mich verachten und ver-gessen solltest, wie Du es thun würdest, wenn ich eine»Anderen ehelichte. So will ich denn Dich zwingen,meiner ewig zu gedenken um mich Dich zu betrüben

mir zu vergeben und mich besser zu lieben, als

Du es thatest, selbst dann thatest, als Du mich am mei-sten liebtest. Diese Rache soll und wird mir Werdens"Bulwer'i Romane. I.XXXII. 11