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züge doch noch entziffern. Er war an mich gerichtet —er lautete folgendermaßen:
„Ich glaube jetzt, bei ruhiger Betrachtung undbei dem festen Entschlüsse nicht mehr zu lebe», daß ichsehr strafbar bin und war, denn ich sehe ein, wie argich die Liebe verwarf, die Du einst mir schenktest.Dennoch habe ich Dich immer geliebt, und wie ichDich liebte, Hab' ich Dir nimmer gesagt und nimmersagen können. Als Du aber schienst, aus Deine —wie soll ich's neunen? — Deine Herablassung, michzu heirathen, oder wohl gar Herablassung, mich zulieben, so übergroßen Werth zu legen, da bräunt'esmir im Gehirn, und hätt' ich auch eine Welt darumgegeben, Dir zu gefallen, könnt' ich's doch nicht ertra-gen, Dein verändertes Wesen zu sehen, seitdem Dutäglich zu mir kamst, und hattest lernen muffen, vonmir zu denken, wie man von einem rechtschaffenenMädchen denken soll; und diese Deine Hoffart wardUrsache, daß ich verdrüßlich und ärgerlich und unlie-benswerth erschien, — aber ich kvimt's nicht helfen —und so hörtest Du auf, mich zu lieben. Ich fühltedies, und rang in verblendetem Sinne danach, Dichvon einem Bande zu erlösen, das Dich zu drückenschien. Der Augenblick dazu trat ein, und — wirschieden. Nun schriebst Du an mich und an meineSchwester, und diese ließ mich, was Du vielleicht nichtbeabsichtigt hattest, Deinen Brief an sie lesen. Ichaber hatte nur Raum sür den Gedanken, Dich für