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Asmodeus aller Orten : eine Erzählung
Entstehung
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sagte Julie.Fröhlich sehn ist i» Deinen Augen allzeitein Verbrechen. Ich kann diese Tyrannei nicht ertragen.Noch bin ich nicht Deine Frau, und war' ich's, würd'ich sie dennoch nicht ertragen. Mißfalle ich Dir jetztschon was werd' ich nachher erst!"

Aber liebste Julie, Du kannst ja so leicht von diesenkleinen, mir so widerwärtigen Eigenheiten «blassen. Haltemich immerhin für unbillig vielleicht bin ich es wirk-lich; indessen ist es für ein edles Herz eine Art von Ver-gnügen, der Unbilligkeit des geliebten Gegenstandes einOpfer zu bringen, und rund heraus gesagt, wenn Duallen meinen Wünschen diesen Starrsinn entgegensetzest,so können wir niemals glücklich miteinander seyn und und"

Ich verstehe," unterbrach mich Julie, mit unge-wohnter Heftigkeitich sehe wo hinaus Du willst; Dubist meiner überdrüssig, Du fühlst, daß ich Deinen idea-lischcn Begriffen nicht entspreche. Als Du mich zu Dei-nemOpfer ansersahst, hieltestDn mich für durchaus voll-kommen, jetzt jedoch, da Du glaubst. Deinerseits etwasaufopfern zu müssen, denkst Du an nichts, als an solcheklägliche Aufopferung, und verlangst dagegen von mireine unmögliche Vollkommenheit!"

In diesem Vorwurfe war so viel Wahres enthalten,daß er mir durch das Innerste drang, dennoch that Julieunzart, oder doch gewiß unverständig, daß sie mir ihnmachte.

Ich erblaßte vor Aerger.