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Da schlüpfte die Hausmagd durch dis Gasse her. Hatteder Diener sic erkaufen können, warum sollte der Herres nicht ebenfalls vermögen. Es gelang. Jenny wardmehr durch Mitletden als durch ein Geldgeschenk gewon-nen, denn sie glaubte, Miß Julie würde von ihrerSchwester gezwungen, sich so zurückhaltend zu geben.Sie versprach mir, mich nach zwei Stunden in das Hauszu lassen, wo ich dann unerspäht mit Julien würde spre-i chen können, indem die Wittwe sich dann in ihre Kammer! begeben haben, und Alles tm Hause ruhig seyn würde.O Ewigkeit voll brennender Regungen, voll erstickterReue, ja sogar voll Furcht — diese zwei Stunden! End-lich ließ Jenny, die selber noch ein junges Geschöpf war,mich ein — Alles war dunkel — sie führte mich eine? schmale Nebentrcppe hinan — vor Juliens Thür. Durchdie Klinke und über der Schwelle her drang feiner Licht-schimmer — ich zitterte — ich wankte — das Blut wichaus meinen Wangen — meine Knieeu schlotterten. Durchheftige Anstrengung bewältigte ich meine Regung. Wassollte geschehen? Trat ich ein, ohne daß Julie daraufvorbereitet war, so hätte sic tu ihrer ersten Bestürzung! das Hans in Bewegung bringen können; schickte ich Jenny,i um mich zu melden, so mögte Julie sich weigern, michzu sehen — dennoch mußte diese Zusammenkunft stattsin-deu! Ich beschloß, den letzteren Weg einzuschlagen —ich bat Jenny, ihre Herrin auf meinen Besuch vorzube-reiten. Sie trat ciu, nud zog die Thür hinter sich zu.! In der Fieberhitze lehnte ich vor derselbe» mich an die