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Asmodeus aller Orten : eine Erzählung
Entstehung
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kalte Wand ich klärte durch die Stille der Nacht daskaute Klopfen meines Herzens. Jenny kam nicht wieder Minute nach Minute verging ich Härte JuliensStimme sie dünkte mich, angstbewegt zu seyn. Ichkonnte nicht länger warten. Ich äffncte leise die Thür,und stand vor der Geliebten. Es brannte noch ein mäßigHelles Feuer inr Kamin das Licht auf dem Tische halsder Flamme das saubere Gemach zu erleuchten, ln wel-chem Reinlichkeit und Keuschheit die beständigen Diene-rinnen zu'seyn schienen, so daß Ehrfurcht mein Herzdurchzuckte. An der Wand standen auf einem sauberenSims mehrere Bücher; neben dem Lichte lag eine Sticke-rei; jenseit des Kamins au der Wand stand Juliens Bettmit seinen einfachen, schneeweißen Behängseln Alleszeugte von der Seelenreinhcit der Bewohnerin. MeineAugen faßten de» ganzen Schauplatz mit einem einzigenBlick ans.

Und Julie selbst! Auf einen Stuhl hingesunken, ihrGesicht in ihre Hände begraben, schluchzte sic heftig. Vorihr stand die erschreckte, bleiche HauSmagd, die alle Ge-genwart des Geistes verloren, und jeden Versuch, ihreHerrin zu beschwichtige», wie viel mehr noch zu über-reden, aufgegeben zu haben schien! Ich warf mich zuden Füßen Juliens, und versuchte, ihre Hand zu fassen.Mit einem leisen Schrei des Schreckens fuhr sie auf.

Du!" sagte sie, im Tone brennenden Vorwurfes.Nimmer hätte ich das von Dir gedacht. Geh, geh!Was willst Du? Was dachtest Du von mir? Um diese