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Asmodeus aller Orten : eine Erzählung
Entstehung
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Alle Weiber gleiche» in der Liebe thrnernc» Krü-genvoll» entgegnete der Dämon; dessen War-

nung zwar einen Eindruck, doch nur einen bald vorüber-gehenden ans mich machte. Ich begab mich wieder indas Hans' in der "**straße, und sah Julie, die bei Tagemir noch liebenswürdiger als zur Abendzeit erschien.Ihre Hautfarbe war so frisch und so rein! Jugendreiz'umwallte das Mädchen wie ein Lichtgewand, das noch

von den Thantropsen der Kindheit funkelt.--

Ich wollte Julie wäre gesprächiger; ihre Schweig-samkeit macht mir die Last meiner eigenen Empfindungenum so drückender. Ihre Augen sind indeß minder behut-sam, als ihre Lippen, und mittelst jener unterhalten wir

uns ganz angenehm.-

So bin ich also verliebt, allen Ernstes verliebt!Schon seit längerer Zeit hatte ich mich mit der Ahnungherumgetragcn, daß dieses glückliche Ereigniß stattfindenwürde; ja, ich sagte dies sogar dem Teufel, allein dieser

Wollte mir nicht glauben.-

Mich dünkt, daß im Ganzen ich dies Ergebniß mitgeziemender Standhaftigkeit ertrage, denn am Ende führtes doch sein Nebles mit sich, indem jeder andere Genußmir dadurch als schal und abgestanden vorkommt. DasSpiel berauscht mich nicht mehr, der Wein hat seinenNeiz für mich verloren, Genossenschaft langweilt michmehr denn jemals, Clubs sind mir ein Greuel, dasStudiren Hab' ich längst aufgegeben, und die schöne Li-teratur und die Oper sind so schon fade genug, ohne daßBulwer'r Romane. I^cxxil. 8