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Auf der zweiten Vorflur standen wir still. Meine
Führerin öffnete eine Thür, und-und — Soll ich
hier abbrechen? Ich habe große Lust dazu, hier meinBuch als zu Ende gebracht anzusehen; allein die Leser —die Recensenten? Nein, nein! ich muß und will weitererzähle».
Wohlan denn, lieber Leser! Ich befand mich in einemZimmer — nicht allein, ach! nicht allein mit meinerFührcrin, sondern mit noch drei anderen Frauenzim-mern, die Alle um einen Tisch herumsaßeu, und vondenen keine über zwanzig Jahre zählte. Ein Paar Wachs-lichter erleuchteten das Gemach, das mit reichem, abernicht prunkendem Gcräth ausgeschmückt war. Ich blickteumher, und verbeugte mich mit höstscher Ernsthaftigkeit.
Die Frauenzimmer ließen einen kleinen Schrei Horen.
„Anna, Anna!" erscholl es, „wen hast Du uns dagebracht?"
Anna stand, wie vom Donner gerührt, und starrtemich an, als ob ich der rothe Mann aus dem Kind-Weberschen „Freischütz" gewesen wäre. Ich meinerseitsstarrte Annchen an. Annchen zählte offenbar Fünfund-zwanzig, war schlicht, aber sauber gekleidet, von kleinem,feinem Wüchse, und hatte im Gesicht einige Blatternar-ben, allein ein Paar Augen — hu! wie Leuchtkugeln!und wie ließ sie sie gegen mich spielen!
„Wer sind Sie, Slr?" fragte die Etne der dreiSchönen, nnd im selbenMoment riefen die beiden Anderen.
„Wie wagen Sie's. —"