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Asmodeus aller Orten : eine Erzählung
Entstehung
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tüchtig. Ich schlüpfte daher in die mir vom Teufel ange-gedentete Gaffe, und langte vor der halbgeöffneten Thüran. Das Haus, in welches sie führte, war eines vonjenen Mittelhäusern, durch die die minder angesehenenStraßen einer Hauptstadt sich zu charakterisiren pflegen.Demselben gegenüber, brannte hell eine Gaffenlaternedie Erscheinung des weißen Gewandes war verschwunden.Indem ich mich meinem guten Gestirn empfahl, schlichich leise treppan, nnd betrat den Corridor. Oben warAlles schattig und dunkel.

Sind Sie's?" flüsterte ein Sümmchen durch dieFinsterniß.

Ich bin's selbst," sagte ich fast ohne Nthem.

So folgen Sie mir!" entgegnete die Stimme,nnd schloß die Thür, die den Korridor von der Treppesonderte.

Drinnen war' ich!" dachte ichum so besser."Meine Hand ward von so weichen, zarten Fingern ge-faßt, daß ein seltsamer Kitzel mir bis in den Schnlter-knochen zuckte, wo er vielleicht noch nicht einmal inne-hielt, sondern seinen Weg weiter suchte. Ich folgte mei-ner Führerin, die leichten Schrittes dahinglitt. Baldging es eine zweite Treppe hinan, so daß wir den erstenLandungsplatz hinter uns ließen.

Ich will nicht hoffen, daß die Schöne, die michfand, eine Zofe ist. Entsetzlichen Abscheu hege ich gegendie Servilen. Doch ihre Hand nein,'nein! die istnicht für den Kehrbesen geschaffen."