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und verrathenen Gattin, die der späten Heimkunft ihresMannes harrt, der allnächtlich trunken aus der Spiel-hölle zurückkehrt? Ist in dergleichen nicht mehr Poesie,als in Waldlanb, Berggrotten und fließendem Gewässer?Was haben Wald und Flur und Berg und Wasserfallmit der Poesie des Menschcnherzeus zu schaffen? Und daun,o Nsmodeus! welchen Tummelplatz für den Unterneh-mungsgeist bietet dies Menschengewühl, dieses Leben desLebens dar! Welche Manchfaltigkeit, welche Fülle derEreignisse! Wahrhaftig! die irrenden Ritter der Vorzeiterlebten nicht die Hälfte non den Abenteuern, in denen ineiner großen Stadt ein junger, kecker und galanter Mannsich herumtummcln kann. Ist dem nicht so, Asmvdeus?Ich frage Dich, Asmodeus! Antwortemir, Du, der Du*>er Dämon der Jntrigue bist!" ,
^ „Nun, nun," versetzte der Teufel, „ich muß geste-hen, daß Du wahr sprichst. Indessen, wenn Du sogroße Vorliebe für Abenteuer hast, warum suchst Du sienicht ans? Bemerkst Du jene halb offen stehende Thür?dort, in der Straße, zur Rechten von uns! Siehst Dnnicht auch in der Oesfnung etwas Weißes, wie ein Wei-dergewand? Dort giebt's ein Abenteuer'für Dich!"
„Ich danke Dir, und werde Deinen Wink benutzen.Warte hier, bis ich wieder komme,"
Aufgeregt durch meine Gedanken, durch den warmenHauch der milden Nachtluft, und durch einige GläserPortweines, die ich dem Becher mit Ananas-Eis nachge-schickt hatte, war ich allerdings zu jeglichem Abenteuer