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alter Herr, der da um die Ecke bog! Mt seinem,Ohr fürfalschen Rhythmus muß er uothwendiger Weise gesunde -Ansichten von Welt und Leben haben! Aus dem 'Takte'kann er zuverlässig niemals kommen. Wie schade, daß esseiner nicht Viele giebt, und daß unsere heranreifendeStndirende nicht ailesammt aus ihrem Schulleben weiternichts mitbringen, als das Studium der nützlichen Kunst,lateinische Daktylen und Spondeen an einander zu haken —
„Alle Wetter!" rief ich, „was ist das? Ein Teufelspottet über lateinische Versmacherei, und citirt dennochden Lucretius!
„Lncretius! Hoho! der ist unser rechtmäßiges Ei-genthum — die Mönche haben längst ihn uns überant-wortet, weil er als ein Heide, der etwa sechszig Jahrevor Christus schrieb, nicht wie ein Christ schrieb. Daseist mir Einer die Logik der Pfaffen! Doch von etwasAnderem! Betrachte Dir jene hübsche Dame in einem'gewissen' Alter; die dort im grauseidenen Oberrock!Sieh, wie sie risch und sorglos einherschreitet — dafürist sie sich aber, ihrer Meinung nach, einer Großthateinzig in ihrer Art bewußt. So wie es Menschen giebt,die nur Eine Idee haben, so ist sie eine Dame mit einereinzigen That, Sie ist eine talentvolle Schauspielerin.Vor einigen Jahren verliebte sich ein eben mündig gewor-dener junger Herr in sie. Der junge Herr behauptet^