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Asmodeus aller Orten : eine Erzählung
Entstehung
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bewohnern dringt. Seit der Zeit des ersten menschlichenAthemholens im Paradiese, seit dem ersten Flüstern derjungfräulichen Liebe Hevas, seit dem ersten Murmeln derbereuenden Seele Adams bis zu dem allgemeinen Gebrülleinander widerstreitender Interessen, Verbrechen und Lei-denschaften, die jetzt die von Menschen wimmelnde Erdebewegen, drang Alles, wenn auch für Dein Ohr ver-worren, zu dem des Wesens, zu welchem diese Klängegelangen sollen, gesänftigt und gesondert, deutlich undvernehmlich herab." ,

Und wer ist solches Wesen?" fragte ich verwun-wnndernngvoll.

>Blicke dort hin!" antwortete Kesamim, indem sei»schattenartiger Arm sich ausstrcckte.

Ich sah hin, wohin derZauberer wies, und erblickteauf einem Thron aus grauem Gestein gigantisch und re-gunglos einen Mann oder vielmehr eine einem Mannähnliche Gestalt. Sein riesiges Gesicht wies sich unaus-sprechbar fürchterlich ruhig : seine Stirn, ähnlich der desolympischen Jupiters, thronte über seinen majestätischenMienen, allein die Augen unter derselben sahen matt undleblos aus, denn kein Strahl entlenchtete ihnen.

Ist das der Tod?" fragte ich.

Schau' hin!" erscholl des Magiers dnmpfeStimme ich gehorchte, und sah nun, wie um ihn her, so daßer gleichsam inmitten saß, sich ein Gewebe von unzähligenfeinen, subtilen Fäden zeigte, deren Enden durch Millio-nen Oeffnungen verschwanden, die, den Schweißlöchern