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am Menschenkörper gleich, sich in den Wänden und Wöl-bungen desFelsgcsteins befanden. Als nun mein allmäligimmer dreister blickendes Ange noch genauer beobachtete,sah ich, daß bei jedem aus der Oberwelt herniebcrwallen-den hohlen Geheul des Gebildes Hände, die jedoch kaumsich regten, so .ruhig und gelassen war die Bewegung —einen oder anderen der Fäden oder Maschen berührte, diedann ab- oder ausrissen, so daß das Gewebe, jedoch nurleicht und nur in einzelnen Theilen verändert ward. Jetzterkannte ich. auch, daß die Mattheit in den Augen derRiesengestalt nicht die des Todes, sondern die der leib-lichen Blindheit war.
„Und wer," stammelte ich kaum hörbar, „wer istjener schauerliche Greis?"
„Er ist der," antwortete Kesamim, „der zwar inBlindheit, aber mit Methode die Lebensfäden der äußerenWelt bewegt, der der Menschen Lebensmaschen knüpftoder zersprengt, der die Puppen, vom Könige bis zumBettler, Menschen genannt, in Bewegung setzt, derdurch eben diese Fäden den unteren Abgeordneten des Uni-versums— dein königlichen Uugethüm, das Ihr Oceannennt, und dem Geiste der hüpfenden Fcucrfiamme dieallcwigen elektrischen Befehle ertheilt. Wie stumm undalterbeladen er sich auch zeigt, ist er dennoch das Lebenund Getrieb der ruhelosen Erdenmaschinc. Worin seineWeisheit besteht, weiß Keiner — sich selbst ein Mysterium,enthüllt er keins; und sein ist das dunkle, unerbittliche,undurchdringliche Amt, von welchem die vor der uusicht-