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Asmodeus aller Orten : eine Erzählung
Entstehung
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Gaben des Geistes würdig zu sehn; allein meine schmuck-ausschaucnde Kokette, meine mnnterc Zesdah scheint docheine etwas allzu irdische Lampe für ein so übernatürlichesLicht;n seyn,"

Frage jetzt nicht »ach dergleichen Gleichgültigkei-ten," versetzte die wehvolle Stimme, durch die, indemsie erklang, sofort meine wicdcrkehrende Lebhaftigkeit ge-dämpft ward,sondern sammle, dieweil du in diesenRäumen dich befindest, Deine höheren Geisteskräfte, umNutzen aus dem Dir gebotenen Anblicke zu gewinnen/'Ich bin bereit," sagte ich in unterwerfungvvllemZ one,alles anzuschauen, was Du mir zeigen mögtest."

Schweigend bewegten wir uns weiter; durch denLuftzug aber, der gegen mein Gesicht drängte, und durchdie Hnrtigkeir, mit welcher Säule und Schwibbogen vor-überglitte», nahm ich wahr, daß irgend eine ungeseheneMacht, ohne daß ich es wußte, meine Schritte beflügelte,und daß unser Vordringen mit den ungeheuren Nänmen,welche wir durchzogen, im Verhältnisse war.

Unter einer Kluft im Felsen, die sich spiralförmigaufwärts wand und sich immer mehr und mehr oben hin-aus verengte, standen wir still. Ich hörte ein wildes,lautes Getös, konnte jedoch keinen deutlichen Laut unter-scheiden,

Ist dies etwa die Höhle der Winde?" fragte ichschier beraubt von dem Donncrgctvs,

Es ist das Ohr der Erde," sprach der Zauberer,durch welches herab alle Kunde der Millionen von Erd-