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Asmodeus aller Orten : eine Erzählung
Entstehung
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weit. Und als nun unwillkürlich meine Schritte michvorwärts bewegten, rauschten Millionen Wafferbächeund Wasserfälle an den Seiten der dunklen Wände her-nieder, die mich umgaben diese schienen das Getös zuverursachen, das so mächtig ans mich gewirkt hatte, lieberdiesem weiten Reiche befand sich kein Lnfthimmel. MeinAuge blickte weit, weithin, so weit ein Adler fliegen mag,aber immer erhob sich das Gestein um mich her, und seinalleiniges Dach war Schatten. Diese nene Welt, denndas schien sie mir zn sey», ward durch seltsame, unstäteFeuerflanunen erhellt, welche in schnell auf einander fol-genden Zwischenzeiten um die Pfeiler und Kragsteineherum zuckten, tanzten und krochen und gegen die an demGestein herabrollenden oder gleitenden Wasser spieltenund blitzten, daß es einen wechselvollen, jedoch immerrubinarligen, rings sich verbreitenden Schein abgab.

Ist dies Zauberei?" sagte ich zu mir selber,oderbin ich in der schauerlichen Welt des Todes?"

Der Boden unter mir war rauh und uneben, undals ich nicdcrblickte,'gewahrte ich große Gold- und Sil-bererzstnfcn. War es möglich, daß ich mich in einem,von menschlicher Habgier noch nicht entdeckten Bergwerkebefand? Während ich mir diese Frage vorlegte, schoßans einer dunkeln, wze mit Schweseldampf gefülltenSchlucht eine Strecke weit vor mir, über welcher eindumpfer Ranch wallte, eine blendende Fenersäulc hervor,schwang sich hurtig aufwärts wie der Strahl einer wun-dersamen Glnthenfontäne immcr höher und höher stieg