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Asmodeus aller Orten : eine Erzählung
Entstehung
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Madam!" rief ich enthusiastischso bin ich ganzund gar zn Ihren Diensten."

Jetzt horte allgemach die Musik auf, und eine sanfteMattigkeit senkte sich auf meine Wimpern; mich ergriffeine Schläfrigkeit, als hätte ich den gewaltigen Kanzel-redner in der freien Stadt predigen stören, der nach-mals Superintendent in einem Duodezstaats ward, unddessen Wandel im strikten Gegensätze zu seinen erbaulichenHomilien stand. Ich versank tu festen Schlaf.

Als ich erwachte, befand ich mich allein in einer Artvon Zelle, die von den glänzendsten Sänlcnwänden fun-kelte. Ein fortwährendes Getös, wie das Rollen einergewaltigen See, drang in mein Ohr ich ward dnrch-fchanert, jedoch nicht erschreckt. Ich erhob mich allge-mach von dem Steinbett, auf welchem ich lag, und bltckteumher. Durch eine Oeffnnng in meiner Zelle bltckte ichin eine Perspective gigantischer Schwibbögen und Säule»einer rauhen und düster» Substanz, in der ich nichts mirBekanntes wahrnahm. Eine seltsame Unruhe, die keineWorte finden konnte, erfaßte mich; ich stand auf, ver-ließ vorsichtig meine Höhle, und schaute weiter in denSchauplatz hinaus. Wundervoll! so weit meine Blickereiche» konnten, sah ich unermeßliche Hallen, deren Wölb-bogen hoch hinauf tu undurchdringlichen Schatten ragten;ein Hofranm führte in den andern solcher Räume warenTausende und Zehntansende, und in jedem derselben hät-ten ganze Städte Platz finden mögen mich dünkte, icherblickte mich in dem Gruftgewölbe irgend einer Giganten-