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Asmodeus aller Orten : eine Erzählung
Entstehung
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Schweige doch!" sägte Jesdah im Tone des Vor-wurfs zn mir;bin ich Dir denn so zuwider, daß Dunicht einmal einen kleinen Monat mit mir verleben magst?"

Furchtbare Visionen zogen vor den Augen meinerSeele vorüber. Ich dachte an BürgersLenvre," hörteden grausigen Peitschenschlag ameisernen Gitterthor,"und sah nichts alssechs Breter^und zwei Bretchen."Forschend blickte ich in Zesdah's Antlitz, konnte aber indessen hübschen, lächelnden Mienen und vollen Wangennichts Gespenstisches wahrnehmen, weshalb ich mit einemtiefen Seufzer antwortete:Ach, Mylady, ein Monatin London würde in Ihrer Gesellschaft ein Moment seyn,doch soll ich es bekennen? der Gedanke, in dieser Abteibleiben zu wollen, kühlt meine Liebcsglnth mächtig ab,denn ich bin stark zn Erkältungen geneigt, und"

Sie sind im Jrrthnm," fiel Jesdah ein;Siehaben nicht in dieser Abtei zu bleiben; wir werden Sican den anmuthigsten Wohnort von der Welt führen."

Ach!" dacht' ich,da bin ich in eine schöne Klemmegerathe». Ich weiß, was es mit dergleichen Verheißun-gen auf sich hat; nicht umsonst Hab' ich deutsche Romaneund Herenmährchen gelesen: sicherlich bin ich ein verlore-ner Mann. Und jener Wohnort," fragte ich meineschöne NachbarinHem! zweifelsohne ist er auch mei-nem Freunde, dem Teufel bekannt?"

Nein, ihm ist der Zutritt versagt, sobald er nichtspecielle Erlaubniß dazu hat."