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Asmodeus aller Orten : eine Erzählung
Entstehung
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nicht an Wein, denn die Heren Pflegen nicht minder ihresLeibes als alle anderen respektablen Damen. Um dieseTafel herum saßen an achtzehn Weiber jeglichen Alters von zwanzig Jahren bis zu grauer Ewigkeit, in so-fern ich nach ihrem Aeußern fle beurtheilen konnte. Denneinige von ihnen sahen, um uns des Ausdrucks Words-worth's zu bedienenunermeßlich alt" ans.

Jahrhunderte schienen in ihren Waugcurunzeln undin ihren verglaseten aber stechend blickenden Augen begra-ben zu liegen. Ihre Gewänder entsprachen keiner Mode,von welcher irgend eine mir bekannte Geschichte oder Le-gende eine deutliche Beschreibung lieferte. Falte an Faltein denselben erinnerte an eine Todtenbekleidnng, derenFarbe entweder schwarz oder vom kältesten Weiß war,und die so herabfiest, daß sie keinen Umriß des Körperserblicken, ja nur ahnen ließ, sondern so sich zeigte, alsverhülle sie irgend eine Traumgestalt. Von den filtere»Weibern trug jede auf ihrer Brust einen brennendrothenHalbmond, dessen Gestein ans unverzehrbarem Feuer zusepn schien. Kein anderer Schmuck war an ihnen zuerblicken.

Diese Weiber wurden, wie ich recht wohl bemerkte,durch unser Kommen nicht im mindesten gestört. Sie be-hielten ihre Stellung bei, hefteten Llos ihren leidenschaft-losen und unzubeschreibenden Blick auf uns und winktenmeinem Gefährten ein ernstes, wortlosesWillkommen"zu. Die jüngeren Heren aber, die vielleicht so unerfah-ren waren, daß sie noch nie zuvor einen Teufel gesehen

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