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Asmodeus aller Orten : eine Erzählung
Entstehung
Seite
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gen hinwarf, die ich so eben verzweiflüngsvoll zur Handgenommen hatte.

Was sollt's geben?" entgegnete der Teufel, der sichunterbrach, und bemerkte.Aha! Du hast ja Cigaroshier, die sind jetzt überall, und nicht etwa blos oben inderRegentenstraße," sondern auch unten im Pandämo-uium Mode, seitdem König Jacob der Erste unserem Na-tionalstolze dadurch schmeichelte, daß er uns die Erfindungdes Tabackrauchens zuschrieb. Was es Neues giebt?"fuhr er fort, nachdem er einen Glimmstengel angezündethatteNichts, als daß Ihr Engländer verwettertfromm werdet; denn wenige Bücher komme» bei Euchheraus, die ein Teufel lesen mag. Wohl gedenk' ich derZeit, in welcher jeder Roman nach dem Bordell roch, woein Bühnenstück das Laster verglorreichte, und wo jededoctrinelle Controverse bis an die Kehle voll Neid undHaß und Bosheit steckte. Jetzt ist alles mild und höflichund ölig. Eure Romanschreiber moralisiren, und EureKomödien schmausen magern Doppeltsinn. Mit den Con-troversen hat's vollends ein Ende, ausgenommen in derPolitik. Diese immer mehr zunehmende Deeenz ist nichtblos dem Lande England eigen sie verbreitet sich überganz Europa. Bei alldem seyd Ihr nicht um ein Haarbesser als ehedem Ihr bevölkert die Hölle noch immerwie von jeher, obschon Eure Sitten im lluterröckchen ein-hergehen und jungfernhast trippeln. Wie geht das zu?Ich fass' es nicht. Auch spiegelt Eure Conversation kei-neswegs die keusche Färbung Eurer Literatur zurück.