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Seele bewahrt! Ja/' fuhr der Mohr mit steigenderBewegung fort und öffnete das Visier, wie um Luftzu scköpfeu — „ia, Ailah vergebe mir's, aber alsAlles verloren war in Granada, halt' ich immer nochEinen Trost beim Scheiden aus meiner unglücklichenHeimat: es stand mir jetzt frei, Leila aufzusuchc»; cowar möglich, meiner Fahrt ins ferne Land ein Wesenbcizugesellen, neben dessen Blick die Augen der Hurisdämmerig werden würden. Doch ich verliere Zeit:sag' mir, wo Leila ist, und führe mich zu ihren Füßen!"
- „Moslem, ich will Dich zu ihr führen," crwic-dcrtc Almamen und blickte den Prinzen mit einemAusdruck seltsamen, furchtbaren Triumphes in dendunkeln Augen an: „ich will Dich zu ihr führen —folge mir. Erst gestern Abend erfuhr ich, welcheWände sic eiuschließe», und von jener Stunde bis zndiesem Augenblick bin ich ohne Ruhe und Nahrungüber Berg und Wüste gewandert."
„Aber was ist Leila für Dich?" fragte Musa arg?wöhnisch.
„Du sollst cs bald genug erkahrcu. Gehen wirweiter."
Damit stnrzie Almamcu mit einer Kraft vorwärts,welche nur die Aufregung seiner Seele in seinen er-schöpften Körper gießen konnte. Musa trieb verwun-dert sein Pferd an und suchte den gehcimnißvollcnFührer i» ein Gespräch zu ziehen; aber Almamcn ach-tete kaum auf ihn. .Sein langes Fasten, sein cinja-ineS Wandern, seine -Hcrzcnsqual, die raschen Glücks-