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2 (1838)
Entstehung
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ifi zu erhalten. Nickt zu verkaufen, was verlangtwurde, war ein Verbrechen, und cs zu verkaufen,war ebenfalls eines. Die Elende» flehen nach jedemSchlupfwinkel, de» ihnen die Gewölbe ihrer Häuser,oder die Höhlen in den innerhalb der Stadt gelegenenHügeln noch anboteu, ihr Schicksal verfluchend nnd bei-nah sehnsüchtig nach dem Joch der christlichen Fanatiker.

So verstrichen mehrere Tage; die Verteidigungder Stadt blieb deren nackten Mauern und mächtigenThoren überlassen. Die Helle Sonne sah auf ver-schlossene Läden nnd entvölkerte Straßen herab, außerwenn ctw aciu Hanfe gcspcnstcrhafter, abgezehrter Men-schen aus der ärmer» Klasse sich in einem plötzlichenAnfall von Math oder Verzweiflung mir ein gestürmtes,in Brand gestecktes Jndcnhaus drängte.

Endlich entriß sich Boabdil selbst seiner Abgeschie-denheit, und Mnsa ward zu seinem eigenen Erstaunenin die Gegenwart des Königes bcschicdcn. Er fandDiesen in einem der prachtvollsten Gemacher seinesprachtvollen Palastes.

Im Thurm von Eomares ist ein großes Zim-mer , noch auf den heutigen Tag der Saal derGesandte» genannt. Hier hielt Boabdil jetzt Hof.An den schimmernden Wänden hingen Trophäen undFahnen und hie und da das arabische Bildniß irgendeines bärtigen Königes. An den Fenstern, die auf dielieblichen Ufer des Darro hinab schauten, standen dichtgedrängt die Santons und Alfaguis, etwas entferntvon der übrigen Menge. Im Hintergrund öffnete