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jetzt mit gemeinsamem Stoß auf die Mohren herein.Boabdil, zu beschäftigt, um Heu Fall der heiligenFahne sogleich wahrznnehme», sah sich Plötzlich, mitseinen znsammengcschmolzcnen Acthiopicrn und einerHandvoll seiner Ritter, beinah allein,
„Ergib Dich, Boabdil cl Chico!" rief Tcndilla,bereits hinter seinem Rücken, „oder keine Rettung istfür Dich möglich!"
„Nimmermehr, beim Propheten!" crwicdertc derKönig und sprengte den Berber gegen die Mauer vonSperren hinter ihm - und mit nicht viel mehr alseinem Dutzend Leuten ans seiner Leibwache hieb ersich Weg durch die Christen, die vielleicht nicht ungerneines so tapfcrn Feindes schonten. Nachdem er sichdurch die spanischen Schlachthaus«! etwas durchge-brochcn, hielt der Unglückliche sein Pferd für einenAugenblick an und überblickte die Ebene: er sah seinHeer in allen Richtungen fliehen, außer ans dem ein-zigen Fleck, wo der Turban Mnka's Ben Abil Gasannoch immer schimmerte. Noch schaute er hin, als erdie schnaubenden Riestern der Rosse hinter sich hörte,und die eingelegten Sperre eines Geschwaders wahrnahm,von Ferdinand entsendet, um ihn todt oder lebendigin seine Gewalt zu bringen: er ließ die Zügel schießenund stürmte in vollem Ncnnlanf in die Stadt; dreiLanzen schlitterten gegen das Thor, als er unter dessendunkclm Gewölbe verschwand. Aber so lange Musanoch übrig, war noch nicht Alles verloren: er sah dieFlucht des Fußvolks und des Königs, und sprengte mit