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seiner Leibwache, die Straßen hcrabzog, die zumThor führen. Dieser Anblick gab Muth und Freudig-keit zurück, und als Boabdil vor der Pforte anhiclt,schlug der Nus von zwanzigtausend Kriegern deutungS-voll ans Gehör der vorrückendc» Christen.
„Männer Granadas/ sprach Boabdil, sobald eintiefes, odemloscs Schweigen auf diese» kriegerischenGruß gefolgt war — „das Hcrannahcn der Feindeist ihr Untergang. Im Feuer der vorigen Nacht schriebdie Hand Allahs ihr Schicksal. Laßt uns hinaus, bisauf de» letzten Mann. Wir wollen unsere Häuser un-bewacht lassen — unsere Herzen scve» ihre Mancr!Zwar ist unsere Zahl gelichtet durch Hunger und Schwert,aber noch sind wir unserer genug zur Befreiung Gra-nadas. Und die Todtcn sind nicht von uns gewichen:sic kämpfen mit »nü: ihre Seelen beleben die unsrigeu!Wer einen Bruder verloren hat, wird zu einem dop-pelten Manne. An diese Schlacht wollen wir Allessetzen. Freiheit oder Ketten! Herrschaft oder Verban-nung! Sieg oder Tod! Vorwärts!"
Er spracht und ließ seinem Bcrberrossc den Zügel.Es that einen Sprung, setzte durch den dunkeln Bogendes Stadtthorcs, und Boabdil cl Chico war der ersteMaure, der zum letzten, entscheidenden Kampf auSGranada zog. Und hervor flutheicn, einem Stronicgleich, der aus einer Höhle zu Tag bricht, die glän-zenden, geschlossenen Reihen der mohrischcn Reiterei.Musa kam zuletzt, die Hinter Hut schließend. Auf sei-nem finstern, strengen Antlitz stand die feurige Bcgci-