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1 (1838)
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die in Lcilas Brust gesenkte Religion wich von derje-nigen sehr ab, welch Ine; bisher unter ihren Proselyten«»getroffen. Der Glaube ihrer Schiitzlingin war min-der weltlich und materiell ein Deismus mehr desHerzens als der Metaphysik, der dem großen Einenzwar viele menschliche Sympathien und Attribute bei-legte, zugleich ihn aber ganz als den erhabenen, furcht-baren Gott der Genesis auffaßtc, den Vater desWeltalls, wenn auch nebenher den besonder,: Beschützereiner kleinen, gefallenen Sekte. Die Aufmerksamkeitder jungen Schülerin war minder auf das gelenkt wor-den, was einem oberflächlichen Blicke hart und erbar-mungslos im Charakter des hebräischen Gottes er-scheint, und was von der Religion Christi so schöngemildert, so erhaben verfeinert worden ist, als viel-mehr auf diejenigen Stellen, wo die Liebe Jchovahsüber seinem erwählten Volke wacht und seine Lang-muth Nachsicht hatte mit den Ucbcrtrctuugcn seinerGebote. Die Vernunft des Mädchens hatte dieselbegchcimnißvvllc, heilige Führung für ihren Glaubengehabt, durch welche, während die ganze Welt umhersich dem Dienst unzähliger Gottheiten und der Vereh-rung menschlicher Gebilde beugte, in einem kleinen,abgelegenen Fleck der Erde, unter einem bei Weitemminder civilisirtcu und philosophischen Volk, als mancheseiner Nachbarn, sich allein ein reiner, erhabenerTheismus erhielt, der jede Vergleichung zwischen denDingen des Himmels und der Erde verwarf. LeilaBulwcr's Romane. HXV. 10