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1 (1838)
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l ' scy mit Dir, Leila! Granada iy jetzt meine einzigeGeliebte!"

Fünftes Kapitel.

DoabdUs Versöhnung mit seinem Volke.

Mehrere Tage waren ohne irgend ein Zusammen-treffen zwischen Mohren und Christen verflossen, dennFerdinands kalte, nüchterne Negcntcnklugheit, gewarntdurch den von Musa ihm bcigebrachtcn Verlust, hieltjetzt die feurigen Gemüther, die er befehligte, unterder strengsten Vorsicht. Er verbot alle Scharmützel,i in welchen die Mauren bisher wirklich fast immer dieOberhand gewonnen hatten, und begnügte sich, allePässe zu besetzen, auf welchen der belagerten StadtMundvorrath zukommcn konnte. Um das Lager ließer starke Befestigungen aufwcrfcu, und forderte so, wäh-rend er einen Angriff auf die Mauren untersagte, diesezu einem solchen gegen fick heraus.

Mittlerweile war Almamen nicht nach Granadaj zurückgckchrt. Keine Nachricht über sein Schicksal ge-I langte zn dem König, und seine fortdauernde Abwc-senheit fing an heilsame Wirkungen auf die lange inSchlummer gelegene Kraft Boabdils zu üben. DieRathschläge Musas, die Ermahnungen der KöniginMutter, und die Begeisterung Aminc's, durch keineKunstgriffe des Zauberers im Schach gehalten, weckten