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Zweites Kapitel.
Der Hinterhal!, res Gefecht, die vefungcnfchnft.
Die Tagcüdämmerung brach leise an über demweiten Thal von Granada, als Almamen seinen ein-samen Pfad auf manchem Umweg nach der Stadt fort-wandelte. Er befand sich jetzt eben in einer dunkeln,vielfach gewundenen Schlucht, aus deren Gebiisch hieund da einzelne Bäume düster und bewegungslos indie stille Morgenluft cmporragten. Als beim Austrittaus diesem Schlupfwinkel die Thiirmc Granada'S ihmcntgcgcnschimmcrtcn, blickte ein Menschcngcsicht ausdem Dunkel, und Almamcn fuhr zusammen, denn zweischwarze Augen starrten fest in die scinigcn.
Er hielt schnell an und legte die Hand an denDolch, als ein unterdrückter, scharfer Pfiff, den derMensch vor ihm ertöne» lieh, von allen Seiten herbeantwortet wurde, und eh er Athcm holen konnte,war der Zsraclitc yon einem Haufen Mauren in derTracht von Landlcuten umringt.
„Nnn, ihr Herren," fragte Almamcn ruhig, alser sich von den wilden Gesichtern ansticrcn sah, „glaubtihr cs scy Etwas zu fürchten von dem einsamenSanton?"
„ES ist der Zauberer," flüsterte Einer seinemNachbar zu; „laßt ihn gehen."
„Nein," war die Antwort, „bringt ihn vor denHerrn; wir haben Befehl zu fassen, was wir treffen."