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1 (1838)
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-cchstes -Kapitel.

Lcila. Ihr neuer Verehrer. Vild des ersten spani-schen Inquisitors. Der Schnicrzcnskctch kehrt zu denLippen Alniaincns zurück.

Während die Ereignisse in Granada sich also ge-stalteten, versetzt uns der Gang unserer Erzählung inschristliche Lager zurück. Zn einem der Zelte, die inlanger Reihe das Gezclt Zsabcllcns umgaben, einemZelte, welches den Frauen im Dienste der Königinangehörtc, saß ein junges Mädchen allein. Bereitsließ sich die Abenddämmerung nieder und nur die Um-risse der Gestalt und der Züge blieben sichibar. Aberschon diese, nur undeutlich gesehen, das gebeugteHaupt, die auf den Kniecn zusammengcfaltctcn Händereichten zum Belege hin, daß die Träumerei, worindie Einsame versunken schien, von melancholischerNatur scv.

Ach," dachte sie,welcher Gefahr bin ich auSge-sctzt! Könnten mein Vater, mein Geliebter von denVerfolgungen tränmcn, denen ihre arme Lcila preis-gegeben ist!"

Ein paar große, bittere Thräncn brachen ansihren Angcn und schlichen unbeachtet ihre Wangenherab. Zn diesem Momente ließ sich das tiefe, wohl-lautende Geläute einer Glocke hören, welche die Führerdes Heeres zum Gebet rief; denn Ferdinand übcrklci-detc all seine weltlichen Plane mit dem Mantel der