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1 (1838)
Entstehung
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sofort in jcnc Intimität des Vertrauens, das zwischenwandernden und romantisch gesinnten Menschen oftohne weitere Sympathie als diejenige des gleichenLcbcnsvcrhältnisscs entsteht. Später jedoch entdeckte er,daß sein Reisegefährte jüdischen Glaubens scy, bebte,mit dem gewöhnliche» Vornrthcil seines Standes undZeitalters, vor der Freundschaft die er gesucht, zurück,und verließ, die schuldige Dankbarkeit vergessend, denBegleiter. Müde endlich des Umhcrwandcrns hatte erdie Heimreise angctrctcn, als er von einem sehr hef-tigen Fieber ergriffen wurde, das man fälschlicherWeise für die Pest hielt; Alles floh vor der vermeint-lichen Ansteckung und einsam sah er sich dem TodeprciSgcgcbcn. Ein einziger Mensch jedoch, der vonseinem Zustand gehört, kam zu ihm, wartete ihm ab,pflegte ihn und vcrhalf ihm, erfahren in den Geheim-nissen der Heilkunst, wieder zu Leben und Gesundheit:cs war derselbe Zudc, der ihn von den Räubern errettet.Bei dieser zweiten und noch unschätzbareren Verbindlichkeitschwanden die Vorurthcile des Spaniers dahin; erfaßteeine tiefe, dankbare Anhänglichkeit für seinen Erhalter;sie lebten eine Zeit laug beisammen, und der Jsrae-litc begleitete endlich den jungen Qucrada nach Nea-pel zurück. Ine; hatte schon vorher ein sehr lebhaftesGefühl für den ihrem einzigen Sohn erwiesenen Dienstin sich genährt, und diese Empfindung war verstärktworden, nicht nur durch das Acußcrc des Znden selbst,das, stattlich und würdevoll, nichts von der kriechendenScrvilität seiner Brüder zeigte, sondern auch durch die